Meine Weihnachtsgeschichte

Das Telefon klingelt und ein Herr erkundigt sich, ob er bei mir einen Arvenduft namens CEMBRA bekommen könne.
Er habe dieses Parfum im Engadin gerochen und seither nie mehr aus dem Kopf verloren:

 

«Vor über einem Jahr war ich als Rettungssanitäter im Einsatz um einen Mann zu bergen.  Im Sanitätswagen sass die Frau des Verunglückten neben mir und verströmte diesen Arvenduft. Wir fuhren mit Blaulicht ins Spital. Als ich sie nach diesem Duft fragte, sagte sie, den gibt es nur auf Muottas Muragl. Meine Suche blieb erfolglos. Ein Jahr später nun, musste ich die Frau anrufen um nochmals nach diesem Duft zu fragen. Sie sagte mir den Namen der Parfumeurin auf der Verpackung. Bin ich richtig hier? Kann ich CEMBRA bei Ihnen bestellen?«

 

Dass ein Parfum Menschen verbindet, oftmals mit einer speziellen Geschichte dazu, das beschäftigt mich immer wieder. Und wenn diese Geschichte dann noch den Weg zurück findet zur Schöpferin des Duftes, dann ist es das Schönste, was einer Parfumeurin passieren kann.

Welcher Parfumeur, der im Hintergrund eines grossen Duftkonzerns arbeitet, werlcher Parfmvertrieb, der die Flakons in die Läden bringt, erfährt schon all die wunderbaren Geschichten, wie Düfte Menschen verbinden?

In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Festtage mit Besinnlichkeit und Musse, duftende Erlebnisse zu geniessen.

Bibi Bigler

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